DGC-Siebengebirge e. V.

Gleitschirm- und Drachenfliegen in der Region Köln-Bonn

DHV-Regionalversammlung Mitte in Dernau

Engagiertes Helferteam bewirtet fast 100 Gäste aus der Pilotengemeinschaft

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Alle Helfer antreten zum Brötchenschmieren: In der kleinen Küche des Bürgerhauses Dernau herrschte hektische Betriebssamkeit und gute Stimmung.

Dank eines engagierten Helferteams hat der DGC Siebengebirge als Gastgeber die Regionalversammlung Mitte des DHV gemeistert. Bereits am Tag zuvor wurden im Bürgerhaus Dernau Stühle und Tische aufgestellt und Gedecke für die Vorstandsrunde am Sonntagmorgen verteilt. In der Küche des Bürgerhauses wurde derweil geschnippelt und geschält, um die Zutaten für die Kürbiscreme-Suppe vorzubereiten. Um ausreichend Portionen zur Verfügung stellen zu können, hatte Vorsitzender Ingo Dahlenkamp einen extragroßen Suppentopf besorgt und gleich auch noch einen Rührstab in XXL-Format. Das Gerät erwies sich als enorm hilfreich und konnte durch den virtuosen Einsatz von Kabelbindern weiter optimiert werden.

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Chefköchin Antje beim Zubereiten der Suppe.

Der eigentliche Versammlungstag begann für das Helferteam früh, da gut 150 Brötchen belegt werden mussten. Die lieferte – samt einer zweiten Bestellung – eine Bäckerei aus dem Ahrtal. Der leckere Streuselkuchen kam von der Bäckerei Preißing aus Neuwied. Jens und seine Frau Petra sind bereits seit Jahren Vereinsmitglieder.

Die Mittagspause und die Versammlungspause am Nachmittag waren dann erneut arbeitsintensiv. Denn es galt in kurzer Zeit möglichst viele Verpflegungswünsche der gut 80 Teilnehmer zu erfüllen. Aber auch die hatte die DGC-Mannschaft alles im Griff. Am Ende gab es einen großen Applaus des Auditoriums für die Gastfreundschaft des DGC und des Helferteam.s Der Abbau und das Aufräumen war nach dieser Motivationsspritzendann schnell erledigt.

Gegen eine Spende konnten sich die Pilotinnen und Piloten auch ein sehr spezielles Ahrtal-Souvenir mitnehmen: echten Flutwein. Auch diese Idee wurde gut angenommen.

Fotos: Ingo Dahlenkamp/Antje Bieniok

Fliegerfest bietet Zeitreise

DGC und RML haben nach Lasserg eingeladen

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Auch am eigentlichen Hangstartstartplatz war nur Groundhandling möglich. Ralf Böhm stellte einige seiner Schirm-Oldtimer zur Verfügung.

Über die Höhen des Westerwaldes pfeift der Wind ja - wenn man traditionellem Liedgut vertraut – so kalt. Dass der Blasius aber auch in der Eifel kräftige Ausmaße annehmen kann, merkten die Gäste des Fliegerfestes in Lasserg sehr schnell. Denn starke Böen machten Fliegen an diesem Wochenende unmöglich. Dennoch hatten die Besucher viel Spaß und verbrachten zwei entspannte Tage auf dem Plateau über der Mosel. Die Gleitschirmfliegerfreunde Rhein-Mosel-Lahn (RML) sowie der Drachen- und Gleitschirmfliegerclub (DGC) hatten die traditionelle Veranstaltung wieder gemeinsam organisiert. Seit Jahren werden die Piloten dabei vom Bürgerverein Lasserg unterstützt, der wieder für die Verpflegung der Gäste sorgte.

Trotz der ungünstigen Windverhältnisse frönten die Flieger ausgiebig dem Groundhandling. Parakites waren dabei von Vorteil. Armin Harich stellte als Vertreter der Marke Flair einige Modelle des Herstellers zur Verfügung. Zu einer Zeitreise lud Ralf Böhm ein. Er hatte tief in sein privates Gleitschirmlager gegriffen und Schirmmodelle aus der Anfangszeit des Paraglidings mitgebracht. Aufziehübungen mit diesen Oldtimern verdeutlichten den Piloten ganz praktisch, wie viele Fortschritte bei der Entwicklung der Fluggeräte in den zurückliegenden Jahrzehnten gemacht worden sind. Weiterbildung konnten die Piloten auch bei den Vorträgen von Armin Harich und Kai Wissel betreiben.

Natürlich kam die Geselligkeit nicht zu kurz: Ob beim Wandern im Sonnenschein oder beim gemütlichen Plausch am Lagerfeuer – für jeden war etwas dabei.

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Armin Harich demonstrierte gekonnt, wie man Parakites richtig einsetzt.

Fotos: Markus Scheid

30 Jahre DGC Siebengebirge

Aus einer Gruppe Enthusiasten ist ein stattlicher Verein geworden

 

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Am Abend brannte ein Feuer und sorgte für die richtige Gesprächsatmosphäre.

Das war 1996 so nicht abzusehen: Als sich damals knapp ein Dutzend Gleitschirm-Enthusiasten im Hotel Strand-Café in Roßbach/Wied trafen, um den Drachen- und Gleitschirmfliegerclub (DGC) Siebengebirge zu gründen, konnte niemand ahnen, dass aus dem Häuflein Piloten ein stattlicher Verein wachsen würde. Aber 30 Jahre später ist daraus eine Organisation geworden, der mehr als 300 Mitglieder angehören und die mehrere Fluggelände im Kreis Neuwied und im Kreis Bad Neuenahr/Ahrweiler unterhält. Das Gründungsjubiläum wurde vor Kurzem kräftig gefeiert.

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Bei der Tombola versuchten bis zum Abend viele Gäste ihr Glück. Bei tropischen Temperturen besonders begehrt war der Trostpreis für eine Niete - ein Wassereis.

Gegenüber dem Gründungslokal – auf der anderen Seite der Wied – entstand auf dem Campingplatz Wiedschleife in Roßbach ein beeindruckender Festplatz. Mehrere große Pavillons sorgten für Schatten, dazu gab es Musik vom Band. Grillstation, kühle Getränke, Kaffee, Kuchen und ein üppiges Salatbüfett ließen keine Verpflegungswünsche offen. So kamen zahlreiche alte und junge Flieger zusammen, tauschten Geschichten aus und freute sich auf das Wiedersehen. Auch Feuerwehr, Jagdpächter, Ortsbürgermeister und alle, die dem Verein über die Jahre in der Region zur Seite standen und stehen, waren zu dem Fest eingeladen worden.

Vorsitzender Ingo Dahlenkamp verzichtet bei seiner Begrüßung auf eine lange Ansprache, den bei solchen Veranstaltungen obligatorischen Blick zurück übernahm Norbert Klemm. Als zweiter Vorsitzender der ersten Stunde erinnerte er unterhaltsam an alte Zeiten und erste gemeinsame Flugabenteuer. Bereits Anfang des Jahres hatten die aktuellen Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung beschlossen, die Gründungsmitglieder von damals zu Ehrenmitgliedern des DGC zu ernennen. Viele von ihnen waren dann auch der Einladung zum Jubiläumsfest gefolgt.

Bei extremen sommerlichen Temperaturen war es egal, dass der Wind für den Südstartplatz Finkenberg aus der falschen Richtung wehte. Geflogen wurde nicht, aber die Landewiese diente unter anderem zum Bogenschießen. Sogar eine Achterbahn gab es dort – allerdings nur via VR-Brille, aber ab und zu mit unfreiwilligem Bodenkontakt der „Bahnfahrer“. Eine weitere Attraktion war die Tombola, für die zahlreiche Firmen und Organisationen wie BGD, Niviuk, Paracheck, DHV und Deutsche Flugsicherung Sachpreise gestiftet hatten. Am Abend brannte in einer großen Stahlschale ein Feuer, um das sich nach und nach die Festgäste versammelten. Erst weit nach Mitternacht löste sich die Gesellschaft auf und die letzten Besucher verschwanden in ihre Campingmobile.

Fotos: Klaus Geitner/Markus Scheid

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