DGC-Siebengebirge e. V.

Gleitschirm- und Drachenfliegen in der Region Köln-Bonn

Workshop am Freitagstreff

Alltagstaugliche Tipps unter dem Titel „Chronisch gesund“

MartinScharfe


Martin Scharfe verstand es, das komplexe Thema "Gesundheit" verständlich zu vermitteln.

20. Februar 2026, beim zum Workshop gemachten Februar-Freitagstreff vermittelte Vereinsmitglied und Sporttherapeut Martin Scharfe eine Menge Wissenswertes dazu, wie wir alle unser Leben auf einfache Weise gesünder gestalten können. Um es vorweg zusagen: Ein Zeitraum von – mit Pausen – vier Stunden, in dem es um die Weitergabe beziehungsweise Erarbeitung von Wissen geht, kann ganz schön lang werden. Auch bei einem Thema, für das vier Stunden eigentlich von vornherein nicht reichen. Daran wird allerdings keines der 25 DGC-Mitglieder, der Einladung zum Workshop in die NOA-Rheinterrassen in Bonn gefolgt waren, gedacht haben. Im Gegenteil. Dass der Abend als eher kurzweilig empfunden wurde, ist Martins gelungenem Versuch zu verdanken, das riesige Thema „Gesundheit“ in eine gemeinsam erstellte, umfassende Schlagwort-Liste zu fassen und diese anschließend mit relevantem Inhalt zu füllen, ohne seine Zuhörerinnen und Zuhörer unnötig mit Fachbegriffen oder Details zu überfrachten. Seine Motivation: den Blick darauf zu lenken, was uns in unserem täglichen Leben guttut, also gesund für uns ist, und was nicht. Und wenn einige seiner zahlreichen Beispiele für einfache, bewusste Änderungen im Alltag zur Förderung der eigenen Gesundheit von ein paar Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Abends ausprobiert würden, ist für Martin ein Ziel des Workshops bereits erreicht.

Dabei hat Martin, selbst notorisch neugierig auf alles, was den menschlichen Körper positiv beeinflussen könnte, angesichts der unterschiedlichen Wissensstände seines Publikums einen gelungenen Rundumschlag geboten, von dem alle in irgendeiner Form profitiert haben dürften. Wie gut der Abend bei sämtlichen Anwesenden ankam, zeigte sich unter anderem in der Ernsthaftigkeit und Konzentration beim gemeinsamen Ausprobieren der „Box-Atmung“ in Intervallen von 4 x 4 Sekunden über 3 Minuten: Kein Mucks war zu Hören – in einer solch großen Gruppe eine echte Rarität.

Undogmatisch und praxisbezogen teilte Martin sein Wissen. Dabei verstand er es, das Thema „Ernährung“ bei diesem Workshop gekonnt zu umschiffen, da es gerne ideologisch verhaftet ist und somit Konfliktstoff birgt. Wir bedanken uns herzlich bei Martin Scharfe für seine Mühe und würden uns natürlich über weitere Themenabende mit ihm freuen. Solche schließt er zwar nicht aus, fragt aber zugleich: „Warum machen nicht viel mehr so was?“. Die Vermutung, dass in unserem mitgliederstarken Verein so einiges an Spezialwissen schlummert, das bestens zur Weitergabe an Interessierte geeignet wäre, liegt schließlich nahe.

Martin Scharfe, Jahrgang ’74, arbeitet als Sporttherapeut und ist selbst leistungssporterfahren. Er hat an Bordair Races teilgenommen und war Pilot beim Dolomitenmann. Derzeit nimmt er an einer umfangreichen regene rationsmedizinischen Fortbildung teil am Mojo-Institut, Hennef.

Foto: Walter Rist, Text: Lorenz Kalke

Saisonauftakt 2026

Finkenberg ermöglicht erste Flüge im neuen Jahr

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Abheben ins neue Jahr.

Auch der schlimmste Sturm ist einmal vorbei; Nach dem winterlich-stürmischen Auftakt ins neue Jahr nutzten viele Gleitschirmpiloten am Sonntag, 11. Januar, die Gunst der Stunde und gingen in einer ruhige Wetterphase vor dem nächsten Tief am Finkenberg bei Roßbach in die Luft. Die trug nach zögerlichem Beginn dann so gut, dass längere Soaring-Sessions möglich waren. Es war allerdings bitterkalt, sodass irgendwann auch der härteste Pilot bibbernd landete. Ein gelungener Auftakt ins Jahr 2026 war es allemal. Der DGC Siebengebirge wünscht allen Piloten an dieser Stelle ein unfallfreies Jahr 2026 und viele schöne Flüge.

Foto: Heide Kauert-Wendland

Rettertraining in Bad Honnef

14. Dezember `25 Turnhalle wurde zur Packstation

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 Peter Nitsche erklärt den richtigen Einsatz des Rettungsgerätes.

Er fristet ein Dasein in der Dunkelheit, wird kaum beachtet und kostet viel Geld: der Rettungsschirm. Der DGC Siebengebirge rückte die Lebensversicherung der Piloten jetzt mal wieder für ein paar Stunde in den Mittelpunkt. Beim Retterpacken in der Turnhalle der Montessori-Grundschule Bad Honnef trafen sich viele Piloten, um sich ausgiebig ihrem Reserveschirm zu widmen. Fluglehrer Peter Nitsche gab am Gleitschirmsimulator Tipps zum richtigen Verhalten im Ernstfall. Wer wollte, konnte auch nach einem kurzen Schleudergang auf Kommando seine Rettung werfen. 

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Die Turnhalle verwandelte sich ein großes Lager für Gurtzeuge und Rettungsschirme.

Parallel kümmert sich ein professionell organisiertes Team von Packern darum, dass die Rettungen wieder ordnungsgemäß ins Gurtzeug verbaut wurden. Der Tag war zudem die perfekte Gelegenheit, um selbst seine eigene Rettung zu packen. Und so war die Halle bereits am Vormittag gut gefüllt. Um die Mittagszeit musste man schon länger nach einem Platz zum Retterpacken suchen. Wenn nötig, gaben sich die Piloten beim Kampf mit Fangleinen und Tuchbahnen gegenseitig Unterstützung. So erhielt am Ende der oft unbeachtete Wegbegleiter die funktionserhaltende Pflege und fast schon nebenbei wurde die Gemeinschaft gestärkt.

Fotos: Markus Scheid

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