Rettertraining in Bad Honnef
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14. Dezember `25 Turnhalle wurde zur Packstation
Peter Nitsche erklärt den richtigen Einsatz des Rettungsgerätes.
Er fristet ein Dasein in der Dunkelheit, wird kaum beachtet und kostet viel Geld: der Rettungsschirm. Der DGC Siebengebirge rückte die Lebensversicherung der Piloten jetzt mal wieder für ein paar Stunde in den Mittelpunkt. Beim Retterpacken in der Turnhalle der Montessori-Grundschule Bad Honnef trafen sich viele Piloten, um sich ausgiebig ihrem Reserveschirm zu widmen. Fluglehrer Peter Nitsche gab am Gleitschirmsimulator Tipps zum richtigen Verhalten im Ernstfall. Wer wollte, konnte auch nach einem kurzen Schleudergang auf Kommando seine Rettung werfen.
Die Turnhalle verwandelte sich ein großes Lager für Gurtzeuge und Rettungsschirme.
Parallel kümmert sich ein professionell organisiertes Team von Packern darum, dass die Rettungen wieder ordnungsgemäß ins Gurtzeug verbaut wurden. Der Tag war zudem die perfekte Gelegenheit, um selbst seine eigene Rettung zu packen. Und so war die Halle bereits am Vormittag gut gefüllt. Um die Mittagszeit musste man schon länger nach einem Platz zum Retterpacken suchen. Wenn nötig, gaben sich die Piloten beim Kampf mit Fangleinen und Tuchbahnen gegenseitig Unterstützung. So erhielt am Ende der oft unbeachtete Wegbegleiter die funktionserhaltende Pflege und fast schon nebenbei wurde die Gemeinschaft gestärkt.
Fotos: Markus Scheid
Weihnachtsfeier
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13. Dezember `25 Freudiges Wiedersehen bei der Weihnachtsfeier
Es war ein Abend freudigen Wiedersehens und vieler Gespräche: Der DGC Siebengebirge feierte mit rund 90 Teilnehmern seine Weihnachtsfeier. Treffpunkt für diesen gern genutzten Austausch war der Gasthof Paganetti’s in Breitscheid. Vorsitzender Ingo Dahlenkamp begrüßte die Gäste und überbrachte Grüße von Feuerwehr und Ortsbürgermeistern aus den Orten, in denen der Verein Fluggelände betreibt. Der Vorstand hatte sie zur Feier eingeladen, um seine Dankbarkeit und seine Verbundenheit zu zeigen.
Sportwart Ralf Blumenthal ehrte die neuen Vereinsmeister Tobias Fett, Burkhard Venzke, Markus Reuschenbach und Ludwig Kray.
Neben der Vorstellung der Ziele für die beiden Klubausflüge im kommenden Jahr, war auch die Ehrung der Vereinsmeister ein wichtiger Programmpunkt des Abends. Die insgesamt neun Podestplätze in drei verschiedenen Wertungen verteilten sich auf vier Piloten. Markus Reuschenbach, Tobias Fett, Ludwig Kray und Burkhard Venzke wurden für ihren Erfolg von Sportwart Ralf Blumenthal nicht nur mit Urkunden, sondern auch mit individuellen Geschenken belohnt. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war natürlich das kalt-warme Büfett. Das Schönste an der Weihnachtsfeier war aber tatsächlich die reichlich genutzte Möglichkeit für entspannte Gespräche, die sich auch ab und zu nicht um Fliegerhemen drehten. Fotos: Klaus Geitner
Entspannte Atmosphäre am Küppchen
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Die Tandempiloten hatten gut zu tun.
Fliegerfest in Lasserg ist auch bei böigem Wind ein Erfolg
„Gutes” Wetter ist eine Frage der Definition. Wir Gleitschirmflieger verstehen unter gutem Wetter wenig Wind, möglichst aus der richtigen Richtung, und Sonne. Für das Fliegerfest in Lasserg am Samstag, 30. August, waren aber heftige Böen und Regen angesagt. Also genau jene Mischung, die die Organisatoren, die Fliegerfreunde Rhein-Mosel-Lahn (RML) sowie der Drachen - und Gleitschirmfliegerclub Siebengebirge (DGC), nicht wollten. Aber zum Glück war der Wettergott gnädig gestimmt.
Auch die Lasserger Dorfgemeinschaft war froh, dass das Fest auf dem Plateau über der Mosel doch stattfand. Denn die umtriebigen Männer und Frauen unterstützen die Piloten nun schon seit Jahren unter anderem durch die Verpflegung der Festbesucher. In diesem Jahr sollte der Erlös dazu dienen, den Förderverein dabei zu helfen, das ehemalige Sportlerheim für das Dorf zu erhalten. Daran haben auch die Piloten großes Interesse, dann der ehemalige Sportplatz mutiert jedes Jahr während des Festes zu einem Campingplatz, das Sportlerheim wird zum Hauptquartier des Festgeländes „Am Küppchen “. So auch in diesem Jahr. Das große Engagement der Dorfgemeinschaft beim Fliegerfest zeigt sich auch wieder auf der Schleppstrecke. Denn diese hatte der ortsansässige Bauer eigens für die Piloten hergerichtet. Die Äcker waren nicht nur abgerntet, um darauf die Seile auszuziehen, die beiden Enden der mehrere Hundert Meter langen Strecke waren zudem Wiese. Darauf konnten die Flieger problemlos ihre Gleitschirme auslegen.

Die ersten Teilnehmer reisten bereits am Vorabend an, viele weitere Piloten fanden dann am Samstagvormittag den Weg nach Lasserg. Die Organisatoren hatten sich eigens ein Programm ausgedacht, das nichts mit Fliegen zu tun hatte. Aber es konnte sogar bei Sonnenschein geflogen werden. Per Windenschlepp ging es in die Luft. Zwei Doppeltrommelwinden und ein motiviertes Schleppteam brachte die Piloten in die Luft. Aufgrund der Wetterprognose war der Andrang allerdings geringer als üblich. So hatten auch die Tandempiloten reichlich Gelegenheit, interessierte Gäste in die Luft zu bringen. Am frühen Nachmittag legte der Wind dann noch einen Zahn zu und wurde zu stark. Der Schleppbetrieb wurde eingestellt und die Piloten blieben mit ihren Schirmen am Boden. Aber es ging sportlich weiter. Denn bei einem Groundhandling-Wettkampf konnten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten mit dem Schirm am Boden beweisen. Am späten Nachmittag, als sich die starken Windböen gelegt hatten, wurden dann nochmals die Winden in Betrieb genommen.
Am Lagerfeuer gab es danach reichlich Gelegenheit, alte Freundschaften zu vertiefen und neue Bekanntschaften zu schließen.
Hier geht es zum Fotoalbum "Lasserg 2025" von Gunter Kiphard.
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